Be Smart

bindings

Angle

Jedem Fahrstil seine Winkel.
Bei flachen Bindungswinkeln (-10°bis +10°) stehen die Bindungen quer zum Board. Das ist gut für den Flex und fürs Switch fahren. Bei steilen Winkeln (über +20°) sind die Bindungen in Fahrtrichtung gedreht. das verbessert die Kontrolle bei schnellen Turns. Viele unserer Teamfahrer stehen im Moment „Duckstance“. das heisst, sie fahren vorne einen mittleren und hinten einen leicht negativen Winkel.

Generell kann man sagen: egal, wie steil oder wie flach man fährt, die vordere Bindung sollte immer zwischen 10°und 30°steiler sein als die hintere Bindung. Alles andere ist schlicht unnatürlich.

VORSCHLÄGE:
freestyle +18° vorne 0° hinten
freeride +25° vorne +10° hinten
speed/BX +35° vorne +20° hinten


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Forward Lean

- 11° – für sportliche Fahrer
- 9° – bester Halt auf der Piste aber auch im Park
- 7° – für Anfänger und gemütliche Fahrer


Stance

„Stance“ bezeichnet den Abstand zwischen deinen Bindungen (von der Mitte der vorderen mountingdisc bis zur Mitte der hinteren). wie breit oder wie schmal dein Bindungsabstand sein soll, hängt von deiner Körpergrösse und von deinem riding style ab.



boards

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Constructions

SIDEWALL SANDWICH CONSTRUCTION
einzelne Bestandteile werden in eine Form gelegt und unter hohem Druck und hohen Temperaturen zu einer Einheit verklebt. Um den Kern (holz) wird eine Seitenwange aus Kunststoff (ABs) gelegt. Über und unter die Kerneinheit werden Laminate aus Glasfaser und ggf. weiteren Verstärkungsmaterialen (Carbon/Kevlaretc) geklebt. die Laminate werden auf der Board Oberseite durch eine schützende Kunststoffschicht (topsheet) abgedeckt,
auf der Board Unterseite durch den Belag. Diese Konstruktion ergibt formstabile Boards mit exakt bestimmbaren Flex-und Torsionseigenschaften

FULLCAP CONSTRuCTION
Über den Kern werden die einzelnen Laminate gelegt. diese laufen bis zur Stahlkante hinunter, eine gesonderte Kunststoffseitenwange wie bei der Sandwichkonstruktion ist somit nicht vorhanden. Cap Konstruktionen sind fertigungstechnisch weniger aufwendig, erzielen jedoch auch nicht die Performance einer Sidewall (sandwich) Bauweise.


Goofy / Regular

GOOFY – der rechte Fuß steht vorne
REGULAR – linke Fuß steht vorne

Es ist ganz leicht herauszufinden welcher Fuß bei Dir vorne steht. Mit welchem Fuß würdest du einen Ball kicken? Mit welchem Fuß steht’s du auf dem Skateboard vorne? Das ist in 99% der Fälle auch der Fuß mit welchem du am Snowboard vorne stehst.


Riding Style

FREESTYLE
Freestyle Boards sind vorne (Nose) und hinten (Tail) aufgebogen und werden mit Softboots gefahren. die Bindungsposition (Setback) ist fast mittig auf dem Board – dies ermöglicht vorwärts und rückwärts (switch) fahren zu können.

FREERIDE
diese Boards sind ebenfalls vorne (Nose) und hinten (Tail) aufgebogen und werden mit Softboots gefahren. die Bindungsposition (Setback) ist etwas nach hinten versetzt so hat das Board im Tiefschnee mehr Auftrieb. für ein optimales Fahrgefühl und Stabilität im Tiefschnee sind die Boards etwas breiter und länger.

ALL MOuNTAIN
Diese Allrounder sind eine gut abgestimmte Kombination von Freestyle und Freeride. Speziell für Anfänger sehr gut geeignet.

ALPIN
Boards sind nur vorne an der Nose aufgebogen, schmäler und stärker tailliert. Hardboots und Plattenbindungen werden mit Alpin Boards gefahren. Weitläufige, präparierten Pisten und Slalomkursen sind ihr zu hause. für Tiefschnee und Funpark sind diese Boards nicht geeignet. Alpin Boards werden im idealfall auf der kante gefahren (carven).


Set Back

Die effektive Mitte eines Boards ist die Mitte zwischen seinen Kontaktpunkten
(da wo Nose und Tail auf dem Boden aufzuliegen kommen).

Der „Setback“ bemisst, um wie viele Zentimeter Deine Bindungen gegenüber dieser effektiven Mitte nach hinten versetzt sind.

HEAD Boards haben die Setback-Information aufgedruckt. Generell gibt es wenig Grund, den Setback zu verändern. Dennoch einige Tipps für die Unverbesserlichen:

Manche Park- und Pipefahrer zentrieren ihre Bindungen für noch einfacheres Switch-Fahren und für hecklastige Landungen. Das heißt, beide Bindungen werden gegenüber dem Standard-Setback um ca. 1,5 Zentimeter zur Nose hin verschoben.

Manche Tiefschnee-Taucher vergrößern ihren Setback um bis zu 5 Zentimeter zum Tail hin, um den Auftrieb ihres Boards im Powder zu verbessern. Achtung: Zu viel Setback beeinträchtigt das Handling auf der Piste.


Sidecuts

ELLIPTICAL SIDECUT
Der Sidecut für unsere Freeride orientierten High-End-Boards. Ein zum Tail hinaus geringerer Sidecut sorgt für Stabilität im Powder und jede Menge kraftvolle Turns.

RADIAL SIDECUT
Der Sidecut unserer High-End Freestyle-Boards. Er sorgt für extreme Wendigkeit und ein smoothes Fahrgefühl in Transitions. Selbst, wenn man switch unterwegs ist.

MULTIRADIAL SIDECUT
Durch den zum Tail hin etwas schwächeren Sidecut werden Kurven einfacher eingeleitet und das Brett erhält eine optimale Allround-Performance.


Tuning Tips

NÖTIGES EQUIPMENT
Schleifstein ( + wasser)
Schleifgummi
Kantenschleifer/grobe feile
Profi: Winkelmesser, feile
feine Feile
repaircandle(P-texkerze)
fuselfreies Tuch zum reinigen
Bügeleisen (ohne Dampfdüsen)
Wachs
Abziehklinge
Nylonbürste


GOLDENE REGEL
der Belag muss trocken sein.

GOLDENE REIHENfOLGE
Zuerst Kanten bearbeiten,
dann Belag ausbessern
und dann wachsen.


1. KANTEN AUSBESSERN
Bevor man mit dem schärfen der Kanten beginnt, müssen alle Kratzer aus der Kante entfernt werden (die bremsen sonst).
Wichtig: Board sicher fixieren. Am besten mit einem Snowboardspanner. Flugrost auf den kanten entfernst du mit einem Schleifgummi. Kerben, Gräte und Macken besserst du mit einem Schleifstein aus. Der Stein sollte
immer zusammen mit Wasser verwendet werden, damit der Abrieb sofort weggeschwemmt wird.

2. KANTEN SCHLEIFEN
Kantenschleifen ist eine Wissenschaft. Bei neueren Boards lohnt sich unter Umständen ein Besuch in der Snowboard-Klinik. Dennoch ein paar Do-it-yourself-tipps:

AMATEUR
Auf dem Kantenschleifer stellst du den gewünschten Winkel ein (Allround: 89°, speed: 87°, Freeride: 88°/89°, Pipe: 89°). dann feilst du mit gleichmäßigem Druck, möglichst in einem Zug, von der Nose zum Tail (von Boardspitze zum
Boardende). Drei bis vier gute Züge reichen meist aus. Man muss nicht gleich die Kante wegschleifen.

PROFI
Der Schleifprofi unterscheidet zwischen Belagkante und Seitenkante. Begonnen wird immer mit der Belagkante. Erst dann wird das Board auf die
Seite gestellt. eine präparierte Belagkante fällt gegenüber dem Belag leicht ab (0,5 bis 3° hängende Kante). Das führt zu besserem Gleiten und weniger Verkanten. Freestyler feilen ihre Belagkante meist gutmütige 2° hängend.
Speednuts bleiben bei –0,5° für harten Biss und schnelle Kantenwechsel.


3. KANTEN BRECHEN
Kanten werden im Bereich von Nose und Tail gebrochen, das heisst abgerundet. Je weiter nach hinten die Kante abgerundet wird, desto weniger „hakt“ das Board.
So geht das: mit einer feinen Feile ziehst du vorsichtig ein paar mal über die Kante, beginnend am breitesten Punkt des Boards (an Nose und Tail), über die ersten 5-10 cm richtung Boardmitte.

5. BELAG AUSBESSERN
Zunächst entfernst du mit einem scharfen Messer die kleinen Fransen um Kratzer und Macken (nicht mit der Hand abreißen!). Dann zündest du die repair candle an und lässt sie in die Furchen tropfen. Es empfiehlt sich, den Belag bei großen Macken mit Schleifpapier aufzurauen, damit die P-texmasse besser haftet. nach ein bis zwei Stunden (unbedingt gut abkühlen lassen!) kannst du überstehendes P-tex mit dem Messer abziehen und mit
Schleifpapier glätten.

4. BELAG REINIGEN
Bevor mit der Pflege des Belags begonnen wird, sollte er gründlich von Schmutz und Wachs gereinigt werden. Entweder mit flüssigem Belagsreiniger
oder mit Wachs und Bügeleisen (Wachseinbügeln und gleich abziehen – so kommt alter Wachs und Schmutz aus den Poren). oder einfach mit einem Fuselfreien Tuch (wer hat denn heutzutage schon Zeit?).

6. BELAG WACHSEN
Wenn das Bügeleisen heiß ist, drückst du den Wachsriegel dagegen und lässt das Wachs auf den Belag tropfen (wenn sich Dampf/Rauch entwickelt, ist das Bügeleisen zu heiß eingestellt). Dann fährst du ohne Druck mit dem Bügeleisen über den Belag und verteilst das Wachs in
einem gleichmäßigen Film über den gesamten Belag. Bei Bedarf Wachs nachtropfen. Etwa eine Stunde abkühlen lassen.

7. ABZIEHEN
Ist der Belag abgekühlt, ziehst du mit der Abziehklinge von der Nose zum Tail und entfernst das überschüssige Wachs, das nicht in den Belag eingedrungen ist. Mit der kleinen Ecke in der Klinge befreist du dieK vom Wachs.
Zum Schluss legst du mit einer Nylon-oder Drahtbürste die Struktur des Belags frei. dazu bürstest du wieder von der Nose zum Tail.
Wahrheit: wenn der Belag über den Schnee gleitet, entsteht zwischen Belag und Schnee Reibung –und dadurch ein Wasserfilm. damit es zu keinerSogwirkung kommt, wird eine Struktur in die Belagsoberfläche geschliffen.
diese Struktur stellt den Ausgleich zwischen Belag und Schnee her und sorgt für einen optimal gleitenden Belag.
Natürlich gibt es unterschiedlichste Wachsqualitäten für verschiedene Temperaturen. So wählst du aus:
keine Lust den Wetterdienst anzurufen? dann nimm ein
Universalwachs: ( 0° > 20° c)
Verdammt kalter Tag draußen( -12° > -30° c)
normaler Wintertag ( -6° > -12° c)
Summer camp ( 0° > -6° c)

Wahrheit: Je öfter der Belag heißgewachst
wird, desto schneller wird er, weil er mehr
und mehr Wachs aufnimmt.



boots

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Size Matters

Schuhgrößen sind wie Währungen: es gibt immer noch Unterschiede zwischen den Ländern. Die einfachste Skala ist Mondopoint. Nimm ein Messband, schlag deine Ferse gegen die wand, und miss nach, wie lang der Fuss ist. die Zahl in Zentimetern ist auch deine Mondopoint-Grösse.



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